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  • Michael Schöll

Swimming-Pool ja oder nein?

Bald ist sie da, die Badesaison und viele freuen sich schon auf den Sprung ins eigene Pool. Andere überlegen noch: rentiert sich das für mich überhaupt? Welche Kosten kommen auf mich zu? Was muss ich vor der Planung beachten? Hier ein kleiner Leitfaden für die ersten, grundsätzlichen Überlegungen.

1. Mit Experten zusammenarbeiten Für welche Pool-Variante man sich auch entscheidet, es lohnt sich, mit Experten zusammen zu arbeiten. Fachkenntnisse sind vor allem bei der Technik und Isolierung gefragt. Wer hier nicht schon von Beginn an in kompetente Planung investiert und das Projekt anschließend auch qualitätsvoll realisiert, kann danach böse Überraschungen erleben. Und bei Fehlern kann es richtig teuer werden.


2. Budget festlegen Wie viel Geld kann für den Poolbau verwendet werden? Wie hoch dürfen die anschließenden laufenden Kosten ein? Erst wenn der Umfang des Budgets feststeht, sollte man sich für eine bestimmte Variante entscheiden. Außerdem ist es sinnvoll, einen bestimmten Betrag für unvorhergesehene Kosten mit einzuplanen.


3. Langfristige Kosten bedenken Man sollte bedenken, dass ein Swimmingpool auch dann noch Kosten verursacht, wenn er komplett fertiggestellt ist. Ein Pool muss gewartet werden, es werden diverse Algenmittel etc. benötigt, es fallen Reparaturen an… Wer sich einen Pool in den Garten baut, muss bereit sein, auch langfristig Geld dafür auszugeben.


4. Standort des Pools: Kein Schatten, keine Bäume, kein Wind Das Beheizen des Swimmingpools verursacht die höchsten Kosten. Deshalb empfiehlt es sich, den Pool in der sonnigsten Ecke des Gartens einzuplanen. Die Sonne ist die günstigste Energiequelle für den Pool! Nicht empfehlenswert ist eine Positionierung genau unterhalb von Bäumen: Zum einen verursachen sie Schatten, zum anderen verschmutzen Blätter und Nadeln Filter und Skimmer. Auch windige Stellen eignen sich nicht für den Pool. Dadurch weht Blattwerk in das Becken und das Wasser kühlt schnell aus. Außerdem lässt es sich an einem zugigen Ort auch nicht besonders angenehm schwimmen. Für Abhilfe sorgen evtl. immergrüne Hecken oder eine kleine Mauer.


5. Größe Der Swimming Pool sollte nicht tiefer als 1,50 Meter sein. Darin kann man gut schwimmen, aber auch noch stehen und sich gemütlich unterhalten. Die Pool-Standardgröße liegt bei 8 x 4 Meter bei einer Tiefe zwischen 1,35 und 1,60 Metern. Darin können zwei Personen bequem Bahnen schwimmen. Wer mit einem Schwimmbadbau-Unternehmen zusammenarbeitet, kann die Poolgröße jedoch auch individuell festlegen. Für kleine Pools bietet sich der Einbau einer Gegenstromanlage an. Dadurch ist es möglich Bahnen zu schwimmen, ohne ständig Wenden zu müssen. Für Kinder sind Attraktionen und Poolzubehör wie Schwalldusche, Bodenstrudler oder Geysire der Hit.


6. In eine hochwertige Abdeckung investieren Sparen Sie nicht bei der Abdeckung des Pools! Zum einen schützt die Abdeckung vor groben Verschmutzungen und Unfällen, zum andern verhindert eine hochwertige Abdeckung, dass Wasser verdunstet und der Pool auskühlt. Inzwischen gibt es auch spezielle Solar-Abdeckplanen, die Sonnenenergie für die Erwärmung des Beckens nutzen.


7. Treppen sinnvoll planen Ein kühner Sprung – und schon landet man im kühlen Nass. Doch denken Sie daran, dass man den Swimmingpool im Garten gern auch wieder komfortabel verlassen würde. Der Ausstieg sollte zur Beckengröße passen. Rutschfeste Treppenstufen und Handläufe helfen, dass Groß und Klein sicher aus dem Schwimmbad gelangen.


8. Sicherheit beachten Ein Schwimmbad ist auch eine Gefahrenquelle. Damit niemand reinplumpst, ist eine Abdeckung für das Becken wichtig. Poolbesitzer unterliegen auch einer Verkehrssicherungspflicht. Sie müssen also Vorkehrungen treffen, dass niemand anderes zu Schaden kommt. Ideal ist ein mindestens 1,20 Meter hoher Zaun um das Grundstück, damit niemand „zufällig“ zum Pool gerät. Weitere Schutzmaßnahmen betreffen die Ansaugöffnungen von z.B. Düsen. Sie sollten eine Fließgeschwindigkeit von 0,3 Metern pro Sekunde nicht überschreiben, die Gitter vor den Ansaugöffnungen dürfen keine großen Löcher (nicht über 8 mm) aufweisen. Auch Einbauleuchten sollten so montiert werden, dass sich Haare nicht darin verfangen können.


9. Gartendusche Eine tolle Ergänzung zum Pool ist eine Gartendusche. Auch hier sind robuste Materialien die erste Wahl: Modelle aus Messing, Edelstahl, Aluminium garantieren Langlebigkeit. Viele Gartenduschen sind mobil und mit einem praktischen Drehbein oder Erdspieß ausgestattet, so dass sie einfach in den Rasen gesteckt und am Gartenschlauch angeschlossen werden können.


10. Wasserpflege Um lange Freude mit einem Pool zu haben, ist die richtige Wasserpflege wichtig. Man unterscheidet die physikalische (Filtration und Umwälzung) von der mechanischen Reinigung (Bodensaugen, Bürsten). Lassen Sie sich vom Experten zeigen, wie Filter etc. gereinigt werden. Für die chemische Wasseraufbereitung spielen pH-Wert und Chlorgehalt eine wesentliche Rolle.

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